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09.12.2019 - 04:45 Uhr

 


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Makler & Vermittler, Makler und Vermittler und Vermittler tragen ihre Webseiten und Offerten in dieser Kategorie des Webkataloges OSTACON-SUCHE.DE ein. Die Bezeichnung des Maklers bezeichnet in Deutschland den Vermittler eines Geschäftes zum Abschluss von Verträgen. Das gesetzliche Leitbild dieses Berufs kommt im deutschen Zivilrecht in den Bestimmungen über den Maklervertrag (§§ 652 ff. BGB) bzw. über den Handelsmakler (§§ 93 ff. HGB) zum Ausdruck. Bei einem Maklervertrag handelt es sich nach allgemeiner Meinung um keinen gegenseitigen Vertrag, Bekannt ist vor allem Makeln von Grundstücken oder Mietverhältnissen, sowie von Wertpapieren und Bekanntschaften mit Heiratsabsicht. Grundsätzlich bedarf nicht jeder Makler einer besonderen Erlaubnis nach § 34c GewO, sondern nur diejenigen, die die in dieser Verordnung genannten Tätigkeitsfelder gewerbsmäßig nachgehen. Die rechtlichen Grundlagen zur Ausführung dieses Berufs sind in der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) geregelt. Ein Handelsmakler ist, wer berufsmäßig für andere, ohne von ihnen ständig damit betraut zu sein, die Vermittlung von Verträgen über Gegenstände des Handelsverkehrs übernimmt (§ 93 HGB). Sie handeln auf fremden Namen und fremde (dessen) Rechnung. Gemäß den §§ 93–104 HGB befassen sie sich mit der Vermittlung von Verträgen über die Anschaffung oder Veräußerung von Gegenständen, die im Rahmen des Handelsverkehrs und damit der Märkte eine Rolle spielen (Waren, Wertpapiere, Versicherungen, Güterbeförderungen, Schiffsmiete). Ein Sonderfall ist der Versicherungsmakler. Im Gegensatz zum unabhängigen Vermittler steht der Versicherungsmakler nicht zwischen den Parteien, sondern ausschließlich auf der Seite seines Kunden. Den Maklerlohn schuldet in der Regel – aber nicht zwingend – alleine der Versicherer. Den Zivilmakler betreffen die Bestimmungen der §§ 652 bis 656 BGB. Dieser befasst sich mit Verträgen, deren jeweilige Regelung im BGB angesiedelt ist (Mietverträge, Kaufverträge über Grundstücke, Darlehensverträge). Zivilmakler können – im Gegensatz zum Handelsmakler – schon dann einen Provisionsanspruch erwerben, wenn infolge ihres Nachweises einer Gelegenheit zu einem Vertragsabschluss ein Vertrag zustande kommt. Dazu muss ein Kausalzusammenhang zwischen der Maklertätigkeit und dem Abschluss des Vertrags bestehen. Der Kursmakler besser bekannt als Börsenmakler, regeln die Belange des §§ 29 ff. BörsG als amtlich bestellter und vereidigter Handelsmakler, der an den amtlich festzustellenden Börsenkursen mitwirken. Sie müssen von jedem zur Teilnahme am Börsenverkehr zugelassenen Händler Aufträge entgegennehmen, an deren amtlicher Kursfeststellung sie mitzuwirken haben. Kursmakler unterliegen einer starken Beschränkung in Bezug auf Eigengeschäfte. Sie werden von der Börsenaufsichtsbehörde auf Vorschlag des Börsenvorstands bestellt. Der Nachweismakler, der nicht für die Güte einer Leistung zuständig ist, leistet den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages, sondern nur für die Möglichkeit, über diese einen Vertrag abzuschließen. Der Auftraggeber beauftragt den Makler mit der Benennung eines Interessenten, untersagt ihm aber, mit diesem in Verbindung zu treten. Ein einfacher Nachweismakler benötigt keine besondere Sachkunde. Der Nachweismakler muss grundsätzlich eine konkrete Vertragsmöglichkeit benennen. Übersendet der Makler, etwa eine Liste mit 500 Interessenten an einen Auftraggeber, so besteht kein Provisionsanspruch, da die bloße Übermittlung einer Interessenten-Liste mit der Ermittlungsmöglichkeit der Interessenten keinen Nachweis darstellt. Der Hinweis auf ein mögliches Vertragsobjekt allein genügt nicht. Der Vermittlungsmakler hat im Gegensatz zum Nachweismakler dem Interessenten zu ermöglichen, ohne weiteres in konkrete Vertragsverhandlungen mit einem Dritten einzugehen und auf den Willen des Vertragspartners zum Vertragsschluss einzuwirken. Er muss also einen bisher nicht abschussbereitem Interessenten zum bereiten Abschluss führen. Der für beide Parteien rechtmäßig tätige Makler ist gesetzlich zur Neutralität verpflichtet und muss unter Berücksichtigung seiner Tätigkeit die Interessen beider Vertragsparteien zu wahren. Der Makler kann belangt werden, wenn er bekannte Mängel verschwiegen hat. Er verhandelt als Makler mit beiden Vertragsparteien, um das Geschäft abzuschließen. Üblicherweise wird der Vermittlungsmakler als Verkäufer mit besonderen Pflichten gesehen wie bei den Immobilienmaklern, Unternehmensmaklern und Ehemaklern. Das Honorar des Maklers bezeichnet man als Provision oder auch Courtage. Die Höhe einer Provision wird frei verhandelt und ist für einen Verkauf und einer Vermietung unterschiedlich begrenzt. Bei Verkäufen wird die Provision je nach ortsüblicher Höhe zwischen 3 und 6 Prozent des Kaufpreises zuzüglich Umsatzsteuer (dann 3,57 bzw. 7,14 Prozent) betragen. Bei einer Vermietung ist eine Provision durch das Gesetz zur Regelung der Wohnungsvermittlung (WoVermRG) auf zwei Monatskaltmieten zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer begrenzt (§ 3 Abs. 2 Satz 1 WoVermRG). Schuldner des Provisionsanspruchs sind, falls nicht eine Parteivereinbarung oder ein bestimmter Handelsbrauch etwas anderes bestimmt, nach § 99 HGB beide Parteien des vermittelten Vertrages je zur Hälfte der Maklerprovision. Verlangt ein Verkäufer, wenn er seine Immobilie über den Makler anboten hat, eine Kundenprovision, mit der die anfallende Maklerprovision vertraglich auf den Kunden überträgt. Die Courtage für den Makler wird bei Abschluss eines Verkaufs- oder Mietvertrages fällig (Erfolgshonorar), so erfolgt jegliche Vorleistung eines Maklers auf eigenes Risiko. Es wird zwischen Exklusiv-Verträgen und offenen Verträgen unterschieden, bei denen der Interessent bzw. Anbieter selbst oder auch andere Makler tätig werden können. Hat ein Interessent oder Eigentümer für sein Immobilienangebot keinen Makler eingesetzt, kann er seine Inserat- und Zeitkosten indirekt über den Kaufpreis bzw. die Miete an den Käufer bzw. Mieter verrechnen. Umgekehrt können Interessenten versuchen, ihre Suchkosten beispielsweise über mietfreie Monate oder kostenlose Nebenleistungen kompensiert auszugleichen. Versicherungsvermittler sind gleichgestellt zu Versicherungsvertretern, welche auf eigene Rechnung arbeiten. Letztere beschaffen ihren Kunden keinen Versicherungsschutz, sondern werben für den Abschluss eines Versicherungsvertrages. Versicherungsvermittler sind zu unterscheiden von Versicherungsberatern.






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